Schirmherrschaft & Grußwort

go digital
Helmut Rau, MdL

Helmut Rau, MdL
Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg

Die Jugendkunstbiennale "NEUE MEDIEN" in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg pflegt den professionalisierten Umgang mit digitalen Medien in pädagogisch wertvoller und künstlerischer Form. Sie schafft damit ohne Zweifel ein Kulturgut.
Für die Älteren von uns mag dies noch ungewöhnlich sein, jedoch ist der sinnvolle Umgang mit dem Computer und seinen Möglichkeiten längst fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen, nicht nur Jugendlicher. Das Arbeiten mit digitalen Medien am Bildschirm gilt zunehmend als gleichwertig und gleichberechtigt mit den konventionellen Arbeitsmethoden. Auch wenn es im Bereich der künstlerischen Betätigung nicht zu einer Ablösung hergebrachter Techniken kommen wird, werden beide nebeneinander ihre Anhänger finden. So wird das Hergebrachte bewahrt werden, während eine neue Kunstform aufblüht. Die Gemeinsamkeit ist jedoch, dass die Ergebnisse beider Kunstformen individuell sind und die Handschrift ihrer Autorin bzw. ihres Autors, der Künstlerin bzw. des Künstlers zeigen.
Unabhängig vom Aspekt des künstlerischen Umgangs junger Menschen mit den digitalen Medien ist deren Einsatz in der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken; sie sind dort existenziell.

Ich hoffe, dass die Jugendkunstbiennale "NEUE MEDIEN" in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im ganzen Lande Nachahmer findet und wünsche der 3. Jugendkunstbiennale recht viel Erfolg.
 



Rainer Kaufmann, Verbandsdirektor

Rainer Kaufmann
Verbandsdirektor
Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg

„Gib der Jugend eine Chance …

… und Du wirst die Zukunft gewinnen“, so lautet sinngemäß eine alte chinesische Weisheit. Der Jugend eine Chance zu geben, das ist auch eines unserer Motive für die Durchführung der Jugendkunstbiennale Neue Medien in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Und die beeindruckenden Erfolge der bereits durchgeführten Jugend-kunstbiennalen 2006 und 2008 haben gezeigt, dass diese Chance auch reichlich genutzt wurde: Insgesamt über 1000 eingereichte digital bearbeitete Bilder von Kindern und Jugendlichen sprechen für sich.

Die eingereichten Arbeiten – vor allem aber natürlich die prämierten Bilder – machen außerdem deutlich, dass wir alle etwas für die Zukunft gewonnen haben. Für die Jugendlichen war es die Erfahrung und die Befriedigung über eigenes kreatives künstlerisches Schaffen, verbunden mit einem nicht geringen Zuwachs an Kompetenz im Umgang mit dem PC. Für die Veranstalter und die Sponsoren war es die erfreuliche Erkenntnis, viel Zeit und einiges an Geld in ein sinnvolles Projekt investiert zu haben und letztendlich war es für uns alle in der Region auch ein weiterer Schritt voran im Bemühen, die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg als innovativen Medienstandort zu etablieren.

Ich freue mich, dass auch 2010 wieder eine Jugendkunstbiennale Neue Medien stattfindet. Dies ist in allererster Linie das Verdienst von Herrn Professor Michael Hoyer und seinem Team, der mit seinem unermüdlichen Engagement diese Veranstaltung im kulturellen Leben dieser Region fest etabliert hat. Anerkennung und Dank gebührt aber auch allen Sponsoren und Unterstützern, denn ohne sie wäre die Durchführung dieses Wettbewerbs nicht möglich gewesen.
 



Prof. Michael Hoyer

Prof. Michael Hoyer

In medias res:

Jugendliche motivieren – mit digitaler Kunst! Durch Fortschritte in der Medientechnik werden wir täglich inspiriert Neues zu erschaffen. Gerade Jugendlichen, deren Fantasie bis an weitläufige Horizonte reicht, macht es große Freude diese Gedankenblitze in digital bearbeiteten Bildern auszuleben. Ein Projekt zu starten, das Erfolge bringt und bei dem man vieles lernen kann, stand für die Jugendkunstbiennale seitdem immer im Vordergrund. Klassische Stilrichtungen aus gewohnter Kunst in Verbindung mit neuster Medientechnik. Die Arbeit mit dem Computer und den vielfältigen Softwareprogrammen im Bereich der digitalen Bildbearbeitung zu erlernen gehört heutzutage zum alltäglichen Gebrauch. Aus den einfachsten Bildern entwickeln sich künstlerische Montagen zu Meisterwerken. Dies zeigten bereits die letzten Jahre der Jugendkunstbiennale. Bei dieser Vielzahl an Medienbegeisterten ist es sinnvoll und notwendig das erfolgreiche Projekt weiter fort zu führen. Digitale Bildbearbeitungsprogramme sind ein Medium, mit denen Jugendliche in einer ihnen zeitgemäß entgegenkommenden Form ihre Gedankenwelt, ihre Visionen und ihre Erlebnisse zum Ausdruck bringen können. Das große Interesse zeigte sich bereits in den vergangenen Jahren an den vielen Einreichungen der Schüler. Ich freue mich über einen Wettbewerb, um die Bedeutung neuer Medien für Kunst und Kultur ins Bewusstsein zu rufen.